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ISEK

Niederzier erarbeitet ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Machen Sie mit!

ISEK- was ist das?

Gemeinsam mit der Bürgerschaft sollen in einem Planungsprozess Projekte erarbeitet werden, die nachhaltig und integriert das Leben in den einzelnen Ortschaften verbessern können. Ob Begegnungsstätten, Platzgestaltungen oder Quartierspläne, alle Denkansätze sind möglich und vor allem auch gewünscht! In einzelnen Workshop-Abenden in den jeweiligen Ortschaften sollen ortsbezogene Projekte mit dem Bürgern erarbeitet werden. Diese können wiederum im Anschluss über Städtebauförderprogramme realisiert werden. Der gesamte Planungsprozess wird durch das Planungsbüro VDH Projektmanagement aus Erkelenz begleitet, welches durch Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung aus den verschiedenen Fachbereichen unterstützt wird. Zum Gelingen des Prozesses ist die Gemeinde auf Ihre Mitarbeit angewiesen! Werden Sie als Bürger Teil des Niederzierer „ISEK“ und gestalten Sie IHRE Gemeinde!

Was ist bisher passiert?

Ratsbeschluss zur Durchführung eines ISEK

In den letzten Jahren war eine deutliche Erweiterung der europäischen und auch der nationalen Fördermöglichkeiten im Rahmen städtebaulicher Projekte zu beobachten. Weitere Fördermittel können generiert werden, wenn Kommunen ein sogenanntes „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“ vorweisen können. Ein solches Konzept ist zwingende Voraussetzung für den Zugang zu städtebaulichen Förderprogrammen. In diesem Konzept können für die Entwicklung der Gemeinde notwendige und gewünschte Planungen untergebracht werden und abschließend durch die Bezirksregierung genehmigt werden. Anschließend bildet das genehmigte ISEK die Grundlage zur konkreten Mittelbeantragung für Einzelmaßnahmen, die eine Kommune plant.

Mit Hilfe dieses Konzeptes ist es  möglich, städtebauliche Fördergelder mit den zu erwartenden Strukturfördermitteln zur Gestaltung des Strukturwandels im Rheinischen Revier zu kombinieren und somit zu einer erheblich höheren Förderquote zu gelangen.

Nach umfangreichen Vorberatungen zu dieser Thematik, in der die Vorteile und Perspektiven eines solchen Konzeptes beleuchtet wurden, beschloss der Gemeinderat am 28.03.2019 die Auftragsvergabe zur Erarbeitung des ISEK an ein externes Planungsbüro.

Somit ist gewährleistet, dass die Gemeinde Niederzier rechtzeitig vor der Vergabe von Fördermitteln zur Gestaltung des Strukturwandels über das Konzept verfügt.

Auftaktforum am 17.04.2019

Mit rund 80 interessierten Bürgern kann bereits das Auftaktforum für das geplante Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für die Gemeinde Niederzier als Indiz für die richtige Entscheidung des Rates gewertet werden. Bis Ende September planen Rat und Verwaltung, der Bezirksregierung Köln ein integriertes Konzept vorzulegen, um bereits ab dem Jahr 2020 Städtebaufördergelder in Anspruch nehmen zu können.Am 17.04. hatten alle Bürger der Gemeinde zunächst die Gelegenheit, allgemeine Informationen über den Prozess und den geplanten Ablauf zu erhalten. Neben dem Planungsbüro VDH Projektmanagement aus Erkelenz stand Bürgermeister Hermann Heuser mit seinem Lenkungsteam aus den verschiedenen Fachbereichen der Gemeindeverwaltung zur Verfügung, um bereits Fragen zu beantworten, jedoch auch Wünsche und Kritik der Bürger entgegenzunehmen. In einem ersten direkten und persönlichen Austausch konnten die teilnehmenden Bürger bereits für Bereiche wie z. B. Freizeit, Nahversorgung, Mobilität oder Gesellschaft und Soziales ihre Meinung äußern.

Auftaktforum zum ISEK

Wie geht es weiter?

Derzeit laufen die Auswertung der gesammelten Informationen und die Vorbereitungen auf die nun anstehenden Bürgerwerkstätten in den einzelnen Ortschaften. Hier können alle Bürger der einzelnen Ortschaften noch einmal konkrete Projektvorschläge in die Diskussion bringen. Ausdrücklich sind kreative und auch visionäre Gedanken gefragt, die insgesamt zu einem besseren Leben in der Gemeinde Niederzier beitragen können. Beispielhaft können hier Projekte wie Begegnungsstätten, Fahrradwegeausbau, Öffentliches W-Lan oder Platzgestaltungen genannt werden.

Wann und wo finden die Bürgerwerkstätten statt?

Die Termine für die Bürgerwerkstätten sind

Ortschaft Ellen 12.06.2019, 18:00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus

Ortschaft Hambach 13.06.2019, 18:00 Uhr, Grundschule Triftstraße

Ortschaft Krauthausen 14.06.2019, 17:30 Uhr, Sport- und Kulturhaus

Ortschaften Oberzier / Niederzier 15.06.2019, 11:30 Uhr, Gesamtschule Weiherhof

Ortschaften Huchem-Stammeln / Selhausen 17.06.2019, 18:00 Uhr, Bürgerhaus Huchem-Stammeln

Kann man sich noch anderweitig einbringen?

Auf jeden Fall! Neben den Projektvorschlägen sind alle Bürger dazu aufgerufen, an einem Logoentwurf für das ISEK mitzuarbeiten. Lassen Sie hier Ihren Ideen freien Lauf und lassen Sie uns Vorschläge zur grafischen Gestaltung zukommen. Die Logoauswahl wird mit Abschluss des Planungsprozesses durch den Rat der Gemeinde Niederzier in öffentlicher Sitzung erfolgen.

Vorab können Projektvorschläge und Anregungen jeglicher Art bereits an die Gemeindeverwaltung gerichtet werden. Hierzu wurde im Eingangsbereich des Rathauses eine Ideen-Box aufgestellt.

Ideenbox im Foyer des Rathauses

Ihre Anregungen sind auch auf elektronischem wege willkommen

Um auch online für Ihre Ideen und anregungen offen zu sein, wurde hierfür eine zentrale Emailadresse eingerichtet. Diese lautet

geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen!



Dispo-Kredite für Kommunen in NRW steigen weiter an. Im Kreis Düren nur noch Niederzier und Merzenich ohne Schulden

Die Verbindlichkeiten der nordrhein-westfälischen Gemeinden und Gemeindeverbände für die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Kernhaushalte sind im Laufe des Jahres 2012 um 7,1 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, wiesen die Kassenkredite zum Ende des Jahres 2012 ein Volumen von rund 23,7 Milliarden Euro (1 329 Euro je Einwohner) auf. Im Jahr 2011 hatte das Kreditvolumen bei 22,1 Milliarden Euro bzw. 1 241 Euro je Einwohner gelegen. Die Belastung durch diese kurzfristigen Kredite (Laufzeit bis zu einem Jahr) ist in den einzelnen Kommunen unterschiedlich: Von den kreisfreien Städten des Landes wies Oberhausen mit 6 895 Euro je Ein- wohner das höchste Kreditvolumen pro Kopf auf. Es folgten Hagen (5 779 Euro je Einwohner) und Remscheid (5 210 Euro je Einwohner). Auf einen ähnlich hohen Stand wie bei den Kassenkrediten summierten sich Ende 2012 mit 22,7 Milliarden Euro (1 272 Euro je Einwohner) auch die langfristigen Kredite (sog. Investitionskredite); sie lagen damit nahezu auf dem gleichen Stand wie ein Jahr zuvor. In den Jahren 2011 und 2012 hatten zwei Kreisverwaltungen (Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis) keine Verbindlichkeiten. Die Zahl der kreisangehörigen Gemeinden ohne Verbindlichkeiten erhöhte sich um drei auf 16: Breckerfeld, Drensteinfurt, Issum, Langenfeld (Rhld.), Merzenich, Niederzier, Olfen, Raesfeld, Reken, Schmallenberg, Sonsbeck, Straelen und Verl; neu hinzugekom-men sind hier die Gemeinden Borken, Senden und Velen. (IT.NRW)

 

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