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Ferienprogramm 2010

Ferienprogramm 2010
Ferienprogramm 2010 der Gemeinde Niederzier - Ein voller Erfolg!

Das Ferienprogramm der Gemeinde Niederzier findet jedes Jahr aufs Neue in den Sommerferien statt. Alle Kinder aus der Gemeinde Niederzier können daran teilnehmen.

Und so hieß es auch in diesem Jahr wieder für mehr als 130 Kinder der Gemeinde:

Von Montag bis Freitag, 2 Wochen lang, früh aufstehen, an der Gesamtschule in Niederzier treffen und gemeinsam in die Busse steigen, die sowohl Kinder als auch Eltern und Betreuer zu den erlebnisreichsten, spannendsten aber dennoch lehrreichsten Orten der Region brachten. Und an manchem besonderen Tag ging es sogar über die Grenzen unserer Region hinaus, um auch dort wundervolle Dinge zu erleben, von denen wir nun erzählen werden:

Los ging es am Montag 19. Juli 2010 mit dem Bus nach Schwammenauel in der Rureifel. Von dort aus setzten wir einem Schiff über den Rursee bis nach Rurberg über. Dort angekommen ging es über Stock und Stein, Wald und Wiesen, Berg und Tal immer weiter in Richtung Einruhr. Wir folgten weiter den Ufern des Rursees bis wir schließlich die Brücke erreichten, die uns das sichere Geleit auf die andere Seite in das Dorf Einruhr ermöglichte. Dort angekommen wurde erst einmal Pause gemacht. Schließlich mussten wir uns von den Strapazen der Wanderung erholen. Nach dem Aufenthalt in Einruhr trafen wir auch dort wieder unsere Busse und machten uns gemeinsam auf den Heimweg.

Der darauf folgende Tag bot Abwechslung. Es stand der Besuch der Erftlagune Sindorf auf dem Terminplan. Für jeden war etwas dabei. Es wurde gerutscht, geschwommen und getobt. Und für die ganz mutigen Kinder wurde später am Tag sogar der Sprungturm geöffnet. Das war ein großes Erlebnis und alle hatten viel Spaß.

Am nächsten Tag hieß es noch früher aufstehen. Schon um 8:00 Uhr fuhr der Bus Richtung Elspe, weil dort die Karl May Festspiele stattfanden. Unter uns, das würde der Höhepunkt der ersten Ferienwoche werden. Schon als wir ankamen wurden wir von Cowboys und Indianern begrüßt. Da hieß es How! und Jippijeah!. Schnell kam eine richtige Wild-West Stimmung auf, als wir uns die erste Show ansahen: "Action, Stunts und Cascadeure" war der Name und diesem wurde das Gezeigte auch gerecht. Wilde Figuren auf Pferden, die man kaum für möglich halten würde wurden gezeigt. Und gleichzeitig wurde vermittelt, wie die Trainer ihre Pferde auf solche aktionsreichen Situation vorbereiten. Danach gingen Ross und Reiter sogar soweit, sich gemeinsam in einen Kreis aus Flammen zu stellen, in dem die Pferde bemerkenswert ruhig blieben. Die zweite Show, die es zusehen gab, beinhaltete waghalsige Manöver mit BMX Fahrrädern und einen Hund der das Ein mal Eins beherrschte. Kurz danach schauten wir uns auch gemeinsam die Musikshow an, die mit Licht, Tanz und Gesang unsere Sinne durcheinander wirbelte. Danach stand auch schon der nächste Termin an. Es wurde ein großes Foto mit Winnetou, dem berühmtem Häuptling der Apatschen geschossen. Man, der sah ja vielleicht wild aus! Eben ein richtiger Indianer. Jetzt war endlich Zeit für eine Pause. Wichtig war auch, dass wir alle viel getrunken haben, da es an diesem Tag besonders heiß war. Als Krönung des Tages schauten wir uns auf der großen Freilichtbühne die Inszenierung von Karl Mays Buch "Im Tal des Todes" an. Old Firehand und Winnetou kämpften gemeinsam gegen fiese Gauner und Verbrecher. Es wurde geschossen und gekämpft. Und der Stamm Maricopas unter Führung ihres Häuptlings Pete sorgte noch zusätzlich für Durcheinander, sodass wir eine spannende und verstrickte Geschichte erzählt bekamen. Am Ende ist sogar ein Vulkan ausgebrochen und hat seine Lava über den ganzen Berghang ergossen. Spät traten wir alle, immer noch begeistert von den Geschehnissen des Tages, die Heimreise an. Müde und erschöpft nahmen uns unsere Eltern in Empfang und so gut geschlafen wie an diesem Abend haben wir schon lange nicht mehr.

Früh am nächsten Morgen ging es weiter. Und zwar nirgendwo anders hin als in das allseits beliebte Erlebnisbad Aquana. Der Innen - und Außenbereich, das Schwimmer - und Wellenbecken, das Piratenschiff und die verschiedenen Rutschen hielten uns den ganzen Tag auf Trap. Und mit der Aussicht auf der großen Reifenrutsche zu fahren, nahm man auch gern die lange Wartezeit in Kauf, bis man einen der begehrten Reifen ergatterte. Andere wagten sich in die Tiefen des Springerbeckens, um mit ihren Taucherbrillen nach Ringen und anderen Gegenständen zu tauchen.

Zum Abschluss der Woche gab es einen weiteren Höhepunkt. Ein regelrechter Leckerbissen für die Tierfreunde und Naturkundigen unter uns. Das Wildgehege Hellental im Nationalpark Eifel lud ein unsere Einheimischen Tierarten zu beobachten. Durch Schilder an den einzelnen Gehegen und durch die Tierführer konnten wir einiges über die Gewohnheiten der Tiere lernen. Aufregung und Spannung, so wie ein exotisches Gefühl bescherte uns die Greifvogel Show, bei der Adler und Co. Uns über die Köpfe hinwegfegten und unsere Haarspitzen streiften. Im Hauseigenen Streichelzoo konnten wir neben den typischen Tieren, wie Schaafen, Ziegen und Kaninchen auch Ferkel und Waschbären streicheln. Und für unsere Mädchen gab es Pony- und Eselreiten. Ein gelungener Abschluss einer gelungenen ersten Woche.

Wir warten gespannt auf die nächste Woche und freuen uns schon riesig auf die gemeinsamen Unternehmungen!

 

Eva Jaek und Werner Heiderich






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